Radfahren gilt unter Orthopäden als Paradebeispiel für gelenkschonende Ausdauerbewegung. Warum ist das Treten in die Pedale so wohltuend für Beine und Hüften?
Das Körpergewicht ruht auf dem Sattel
Beim Radfahren trägt der Sattel bis zu 70 bis 80 Prozent des eigenen Körpergewichts. Die Gelenke der unteren Extremität müssen also nicht die volle Last tragen, während sie dennoch in einer harmonischen, kreisförmigen Bahn bewegt werden.
Wichtig für die Gelenke: Eine hohe Trittfrequenz mit geringem Widerstand wählen (eher 'leichte Gänge schnell kurbeln' als mit hohem Kraftaufwand schwere Gänge drücken). Achten Sie zudem auf die richtige Sattelhöhe: Das Bein sollte am tiefsten Punkt des Pedals fast gestreckt, aber nicht ganz durchgedrückt sein.
Redaktioneller Hinweis & Quellenorientierung
Dieser Artikel basiert auf den allgemeinen Leitlinien moderner deutscher Gesundheitsportale wie gesund.bund.de und dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die Erläuterungen ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnose oder physiotherapeutische Betreuung.